Ideale TV-Spotlänge: lieber knackig oder episch?

spotlaenge-wirkung

zum Vergrößern, Bild anklicken

IMAS-Marketing-Report Nr. 5 /Juli 2016

Das ewige Dilemma der Werbung- Treibenden und – Schaffenden:  Kurze Werbebotschaften, dafür öfters geschalten, erhöhen die Kontaktchance und Reichweite – keine Frage. Außerdem kommen knappe Informationen dem wachsenden Bedürfnis nach Zeitersparnis und Komplexitäts-Reduktion im digitalen Zeitalter entgegen.

Andererseits ebenso klar: Längere Commercials bieten mehr Möglichkeiten für ansprechende Inszenierungen. (mehr …)


Die Sympathie mit Begriffen

Begriffe_BildIMAS-Polit-Report Nr. 4 /Juli 2016

Worte als Brandmelder in der Gesellschaft

Nichts, was wir denken, ist bekanntlich emotionsneutral; alles ist affektiv, gefühlsbezogen. In der Sympathie für bestimmte Worte und Begriffe spiegelt sich somit die Grundhaltung von Menschen zu den Problemen unserer Zeit. Davon ausgehend, hat das Münchner IMAS-Institut einem repräsentativen Querschnitt der Deutschen auf einer Liste verschiedene Vokabeln vorgelegt und gefragt, welche davon sympathisch klingen. Die Antworten geben interessante Einblicke in die politischen Denkmuster der Wähler und liefern Signale, die gerade jetzt, nach dem Votum der Briten gegen die EU nicht übersehen werden sollten.

(mehr …)


IMAS-Euro-Neigbourhood-Monitor: Franzosen, Österreicher, Briten hoch im Kurs

IMAS-Marktforschung rund um den GlobusIMAS-Polit-Report Nr. 3 /Juni 2016

Franzosen, Österreicher, Briten, Holländer und Schweizer sind bei den Deutschen hoch im Kurs – Die innere Integration der Europäer ist aber noch meilenweit vom Ziel entfernt.

Europa blickt in diesen Tagen mehr denn je erwartungsvoll auf Deutschland als dem volkswirtschaftlichen Schwergewicht in der Mitte des Kontinents. Wie sehen die Deutschen eigentlich die Europäer? Welche Länder sind ihrer Meinung nach vorrangig für enge Beziehungen; wo liegen die wichtigsten Absatzmärkte; welche Nationen sind den Deutschen gefühlsmäßig am ähnlichsten? Wie stark ist insofern das quasi-familiäre Empfinden innerhalb der EU?

Das Münchner IMAS-Institut hat bei 2000 Erwachsenen Antworten darauf gesucht. Die unmittelbar vor dem britischen Votum durchgeführte Erhebung liefert interessante Einblicke in die mentalen Bindungen der Bevölkerung zu anderen Ländern.

(mehr …)


VW – Umfragetrend

vw_logoIMAS-Marketing-Report Nr. 2 /Juni 2016

VW: Jähe Erosion der Markenloyalität scheint vorläufig zum Stillstand gekommen

– Demoskopische Spuren eines Skandals –

Vor einem Jahr im Juni 2015 dominierte VW bei einer repräsentativen IMAS-Umfrage die Liste der relevanten Automarken noch deutlich. 41 Prozent der Deutschen mit Auto im Haushalt hätten den Wolfsburger Hersteller damals beim „nächsten Autokauf vermutlich in die engere Wahl“ gezogen. Deutlich vor Audi (28 Prozent), Opel (22 Prozent) oder BMW (21 Prozent). Der jähe Absturz von VW auf „nur“ noch 32 Prozent Kaufrelevanz wenige Wochen nach den ersten Skandalmeldungen, markiert eine schockartige Reaktion vieler Konsumenten. Anhand der jüngsten IMAS-Messung unter 2.000 Deutschen ab 16 Jahren scheint die Abwärtsspirale des Volkswagens in der Verbrauchergunst des Heimatmarktes zumindest vorläufig zum Stillstand gekommen . (mehr …)


Umfrage zur Fußball-Europameisterschaft 2016

Fußballstadion

IMAS-Report Nr. 1 /Mai 2016

Deutsche trotzen dem Terror –
DIE SPIELE MÖGEN BEGINNEN!

Die absolute Mehrheit (56 Prozent) der Deutschen Bevölkerung drückt unserer Mannschaft die Daumen bei der anstehenden Fußball-EM bzw. hofft, dass sie den Titel nach Hause bringt. Im Hinblick auf die internationale Bedrohungslage ist eine überwiegende Mehrheit (53 Prozent) der Bevölkerung der Meinung, dass man sich durch Terroristen nicht den Spaß am Fußball verderben lassen soll.   (mehr …)


INTEGRATION ?

Refugees in GermanyIMAS-Report Nr. 4 /Nov. 2015
Integration? – Ob sie gelingt, steht vorerst in den Sternen. Wie hoch die politisch-psychologischen Hürden für das Zusammenwachsen sind, geht aus den Befunden einer Integrationsstudie des Münchner IMAS-Instituts hervor, die sich im Oktober in Form persönlicher Interviews (face to face) an rund 2000 Bundesbürger ab 16 Jahren richtete.

Die anfängliche Willkommenstrunkenheit in Regierungsstellen, Medien und bischöflichen Ordinariaten ist längst einer Katerstimmung gewichen. Die Spötter über Bedenken und Ängste vieler Bürger beginnen sich selbst zu fürchten vor einem Geschehen, das so ganz anders verläuft, als sie es gestern noch vermuteten und priesen. Was die Prediger eines multikulturellen Elysiums vor allem erschreckt, ist der wachsende Widerstand, der sich in der Bevölkerung gegen das Übermaß an Fremdheit zusammenbraut. Dabei ist das Unbehagen an den multikulturellen Tendenzen in Deutschland wie auch in Österreich und anderen europäischen Ländern schon seit einigen Jahren demoskopisch zu beobachten…

Den gesamten Artikel als pdf lesen:  IMASreport_4_2015_integration.pdf


Die Europäer aus Sicht der Deutschen

Verbundenheit der VölkerIMAS-Report Nr.3 / Mai 2015

ZUSAMMENRÜCKEN MIT WENIG FAMILIENGEFÜHL – Das Internationale Geschehen beeinflusst nicht nur die Wirtschaftslage und das soziale Wohlbefinden im eigenen Land, sondern auch die mentalen Beziehungen zu den anderen Staaten. Das geht aus einer aktuellen Untersuchung von IMAS – international hervor, die sich mit der Einschätzung der EU – Mitglieder durch die Deutschen beschäftigte.

Die zentralen Befunde aus der Repräsentativbefragung von 2000 Bundesbürgern lauten:

  • Die Deutschen tendieren in der krisenreichen Gegenwart zu einem engeren Zusammenrücken mit nahezu allen anderen europäischen Nationen;
  • Frankreich steht am höchsten in Kurs;
  • Im Öffentlichen Bewusstsein hat sich eine besonders starke Aufwertung der Nachbarländer vollzogen;
  • Trotz erhöhter Bereitschaft zur internationalen Zusammenarbeit ist von einem europäischen Familiengefühl und der Überzeugung einer gemeinsamen Identität mit anderen Ländern einstweilen wenig zu spüren. Der Eindruck einer Wesensähnlichkeit beschränkt sich auf die Bewohner sehr weniger Partnerländer und macht kaum Fortschritte.
  • Russland und Ukraine besitzen bei den Deutschen gleichrangig geringe Sympathien. Das Verhältnis zu Russland ist jedoch gespalten: Einerseits ist das Verlangen nach enger Zusammenarbeit mit Russland stark gesunken, auf der anderen Seite verfügt dieses Land bei den Deutschen über eine sehr hohen Stellenwert als Absatzmarkt…

Den gesamten Artikel als pdf lesen: IMASreport_3_2015_Die-Europäer-aus-dem-Blickwinkel-der-Deutschen


Buntheit ohne politischen Reiz

People profile heads. Vector background pattern.IMAS Report Nr.2/Februar 2015

Farben haben einen Signalcharakter für Parteien und Denkweisen. Wenn von den Schwarzen, Roten oder Grünen die Rede ist, weiß man, um wen es sich dabei handelt. Nun hat auch der Begriff „Buntheit“ Eingang in den politischen Diskurs gefunden. Er symbolisiert das Zusammenleben der einheimischen Bevölkerung mit zugewanderten Ethnien aus fremden Kulturkreisen und das Mit- und Nebeneinander einer multikulturellen Gesellschaft. Aber bewirkt die sozialpolitisch verstandene Buntheit bei den Deutschen tatsächlich die von den Verfechtern des Gesellschaftsmodells erhoffte Freudenstimmung? Die Ergebnisse einer vom Münchner IMAS – Institut durchgeführte demoskopische Nachschau widerlegen eine solche Annahme sehr deutlich.

Nur 13 Prozent der Bundesbürger sind der Meinung, dass Deutschland in den letzten Jahrzehnten infolge der Zuwanderung „bunter und schöner“ geworden ist. Eine mit 33 Prozent ungleich größere Gruppe hat das bedrückende Gefühl, dass die deutsche Lebensweise dadurch immer mehr verdrängt wird.

Den gesamten Artikel als pdf lesen: IMAS_report_02_2015_Buntheit-ohne-politischen-Reiz


Dresden: die verkannten Signale

Protestmarsch

IMAS Report Nr. 1/ Jan. 2015

Montagsproteste sind eher ein Ausdruck der Sorge als von Fremdenhass.
Die soziale Wirklichkeit sieht bisweilen erheblich anders aus, als es in der politischen oder medialen Deutung den Anschein hat. Das erweist sich mit ungewöhnlicher Klarheit am Beispiel der Dresdner Montagsdemonstrationen gegen die Islamisierung Europas, die ungeachtet ihrer Friedfertigkeit vielfach als Demokratie gefährdend eingestuft werden.
Welche Verbreitung die Woche für Woche in Dresden manifestierten Denkmuster in der Bevölkerung besitzen, geht aus den Ergebnisse einer Umfrage von IMAS – international hervor.

  • Personen, die im Umfeld vieler Zuwanderer leben, fühlen sich (im Verhältnis von
    14:26 Prozent) an ihrem Wohnort deutlich weniger wohl als solche, die nur wenige Fremde um sich haben.
  • Genau ein Drittel der Bevölkerung bekennt sich zur Meinung: „Die Zuwanderung verdrängt immer mehr die deutsche Lebensweise.“

Im letztgenannten Befund liegt sehr wahrscheinlich eine wesentliche Erklärung für den Erfolg der PEDIGA-Bewegung und den großen Zulauf zu ihren Aktionen, die im Grunde eher Frohnleichnamsprozessionen als Protestmärschen gleichen…

Den gesamten Artikel als pdf lesen: IMASreport_1_2015_Pegida.pdf


Die kostümierte Fortschrittsfreude

KleingärtneridyllIMAS Report Nr. 7/ Nov.2014
Das täglich getrommelte Motto für die Zukunftsbewältigung lautet „Mehr Bildung“, „Mehr Innovation“, „Mehr Reformen“, „Mehr Elan“. Die Bevölkerung hat die Zauberformeln inzwischen gelernt und schlüpft willig in das angepriesene Kostüm. Aber werden die Deutschen der Erwartungshaltung von Fortschrittlichkeit auch gerecht? Die Ergebnisse einer Vitalitätsstudie des Münchner IMAS-Instituts sind ernüchternd.

Die empirische Gegenprobe besagt nämlich, daß die Bevölkerung die von ihr geforderte Fortschrittsgesinnung zwar deklamiert, sie aber nicht vollzieht. Deklamation und Realität sind sogar gegenläufig. Tatsache ist, dass sich die Deutschen in deutlich größerer Zahl als früher den „fortschrittlichen. modernen Menschen“ zuordnen, während ihre Berufsorientierung eine stark rückläufige Tendenz aufweist. Die Reformfreudigkeit hat sich um keinen einzigen Prozentpunkt erhöht und verharrt weiterhin an vorletzter Stelle des demoskopisch abgefragten Selbstverständnisses.

Es ist unverkennbar, dass die Bevölkerung trotz einer relativ häufig verkündeten Fortschrittsgesinnung alles in allem wenig Freude an Veränderungen und Reformen verspürt. Die Antworten auf eine Rahmenfrage der Vitalitätsstudie lassen vermuten, dass ein Verharren in der gegenwärtigen Lebenslage für einen respektablen Teil der Bevölkerung sogar eine gewisse Verlockung darstellen würde. Eine knappe Mehrheit von 41:38 Prozent ist jedenfalls mit dem, was man bisher erreicht hat, zufrieden.

Den gesamten Artikel als pdf lesen:  IMASreport_7_2014_Kostümierte-Fortschrittsfreude